Sei mir gegrüßt


Sei mir gegrüßt, du Waldesduft,
du seligstes Sinnen und Träumen;
im Sonnenglanze zittert die Luft,
es singt und klingt in den Bäumen,
es singt und klingt in den Bäumen.
Und die Blumen dringen allüberall
aus den Knospen hervor und entfalten sich frei.
Willkommen, willkommen, du herrlicher Mai!
Willkommen, willkommen, du herrlicher Mai!
Ich grüße dich freudig mit Sang und mit Schall und mit Wonnegeschrei.
Willkommen, willkommen, du herrlicher Mai!

O holder Lenz, dein Zauberhauch,
wie schmücket er Wälder und Fluren,
daß wir erschauten dein lieblich Gesicht,
als wir die Weite durchfuhren
als wir die Weite durchfuhren!
Nach des Winters Macht und Winters Pein
wird gesunden, aufleben die Seele mein.
O goldene, wonnige Jungmaienzeit,
o goldene, wonnige Jungmaienzeit!
Ich grüße dich freudig mit Sang und mit Schall und mit Wonnegeschrei.
Willkommen, willkommen, du herrlicher Mai!

Text: Hastrop/Kirchner
Vertonung: Paul Pachaly, 18.02.1952