Schrecken der Nacht:


Wie düster bricht die Nacht herein,
dahin der Sonne goldner Schein.
Die Finsternis kommt rasch gegangen
und möcht´ mit Grauen uns umfangen!
Mein Herz ist so voll Bangigkeit,
als nahte uns ein Unheil heut´:
Oh horch der Wind gespenstisch weint,
die Nacht ist keines Menschen Freund!

Wie schaurig sich die Nebel dreh´n
und lassen Spukgestalten seh´n,
o wehe uns in dieser Nacht
die bösen Geister sind erwacht!
Ach Zeiger an der Weltenuhr,
nun fliege heut´ auf deiner Spur,
auf daß der lichte heil´ge Morgen,
erlöse uns von Angst und Sorgen!