Zu Hause im Hils:


Ringsum da grünen die Berge,
der Bach fließt ruhig durchs Tal.
Wo Glocken läuten in der Ferne
spät beim letzten Sonnenstrahl.
Dort bin ich zu Hause,
nur da zieht´s mich hin,
weil ich ein Kind des Hilses bin.

Zog es mich weit in die Fremde,
mir fehlte Geborgenheit.
Das Heimweh drängte mich zur Wende
zur Rückkehr wär ich gern bereit.
Ich fand mein zu Hause,
nur da zieht´s mich hin,
weil ich ein Kind des Hilses bin.

Schöne Täler lichte Höhen,
umgeben mein Heimatort.
Hier konnt´ ich die Jugend erleben
von zieht es mich nicht mehr fort.
Ich lieb mein zu Hause,
nur da zieht´s mich hin,
weil ich ein Kind des Hilses bin.

Wenn an dunklen Wintertagen,
die Läden leise rollen zu.
Bald hör ich es drinnen dann sagen
O, mein Hils wie schön bist du.
Du bist mein zu Hause,
nur da zieht´s mich hin,
weil ich ein Kind des Hilses bin.

Text: Walter Möhle
Nach einer alpenländischen Weise