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Wenn alles wieder sich belebet



Wenn alles wieder sich belebet,
der Erde frisches Grün erblüht.
Die Lerche sich zum Himmel hebet,
hell jubelt ihr melodisch Lied.
Dann füllt mein Auge sich mit Tränen,
mein Herz mit einer süßen Qual.
Dann treibt mich ein unendlich Sehnen,
zu meinen Bergen und dem stillen Tal.

Leb´ wohl du Stadt, leb´ wohl Paläste.
Leb´ wohl in eurer stolzen Pracht,
leb´ wohl ihr glanzgeschmückten Feste,
mich treibt des Heimweh Zaubermacht.
Dann füllt mein Auge sich mit Tränen,
mein Herz mit einer süßen Qual.
Dann treibt mich ein unendlich Sehnen,
zu meinen Bergen und dem stillen Tal.

 

Melodie: Volksweise aus der Normandie (18. Jahrhundert)

Text: Adalbert Keller