Das Alfeld-Lied



Ich wandre durch die weite Welt,
von allen Sorgen frei.
Der Wind hat sich mir zugesellt,
hell klingt ein Lied dabei.

Refrain:
Ihr grünenden Wälder im bergigen Land,
ihr blühenden Felder, nichts Schönres ich fand,
denn du, Städtchen Alfeld, liegst mitten darin,
du Perle der Leine, nach dir steht stets mein Sinn.

Die Türme von St. Nicolai,
sie grüßen weit ins Tal,
ehrwürdig, himmelwärts und frei,
Wahrzeichen, stolzes Mal.

Das Rathaus schon aus alter Zeit,
den Bürgern, wohlbekannt,
im Mittelpunkt und Ziel zugleich,
für viele im Land.

Efeugrünberankter Turm,
dem Filler nach benannt,
einst schützte vor der Feinde Sturm -
längst er schon Frieden fand.

Blau ist der Stein vorm Rathaustor,
von ihm die Sage spricht,
klingt leis und fern uns noch im Ohr,
Vergessen ist sie nicht!

Und ist die Welt auch noch schön,
möcht´ wieder heimwärts ziehn,
wo meine sieben Berge stehn
und Leinewiesen blühn.

Komponist unbekannt, Strophen 1 u. 6. alt überliefert, 2 bis 5 von Rita Thorhauer