Mein Heimatdorf



Du Adenstedt mein Heimatdorf,
am Fuß der sieben Berge,
wo einst meine Wiege stand,
wie hab ich dich so gerne!

Wenn ich am Rennstieg wand're,
am grünen Waldesrand,
dann grüßt aus weiter Ferne,
das schöne Harzer Land.

Im Tal die Glocken klingen,
die Lerchen steigen empor,
sie wollen ein Lied dir singen,
mit Bass und mit Tenor.

Der Bischof einst mit eigner Hand,
unsere Kirche hat geweiht,
und der Bergeist Hödecken,
beschützt unser Land.

Wo Linden stehen am Dorfesrand,
und Blumen blühen am Dorfeingang,
dort wo ich fand die Liebeste mein!
Du sollst das beste Dörflein sein!

Und muss ich einmal scheiden,
ihr senkt mich tief hinab.
Mit teurer Heimaterde,
bedecket dann mein Grab!

Du Adenstedt, mein Heimatdorf,
im Schoß des grünen Tals,
dort wo ich Brot und Freunde fand,
dich lieb ich über alles!

Text: Siegfried Funke-Niemann, Adenstedt