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Dro´m im Hils:


Ach, wie schön is iüse Hils doch,
mie ´sainen Wäldern, frisch un groin.
Man kann noch Reh un Hirsch belauschen,
un seck säa recht dett Liebens froi´n.
Da plätschert Glasebach un Hilsborn
bett inne Wispe, dorr dä Grund.
Wu Fische springet in dän Daiken,
is jeeder geern, off ault, off jung!

Gah eck in aller Herrgottsfroihe
dorr´n Hüttenkail, na ´en Grauten Suhl,
da is meck ümmer wie´r up´t Naie
dä Sinn un auk dä Seele vull.
Wenn inner Höchte Lerchen singet,
an´n Weeje bunte Bläamen staaht.
Wenn dorr´t Gebüsch dä Hase springet
main Harte frauh un höchter schlaft.

Bai´n Sunnenupgang up ´m Hilskamm
gaht meine Augen allemal
wait uuwer Aith un Ewersnacken,
bett in der Weser enget Daal.
Un ains, datt hätt doch ganz besonners
et ümmer wie´r meck annedahn.
Datt is dä Blick up maine Haimat,
up iüse schöne Groinenplan!

Textumdichtung: Otto Kummer

Melodie:  "Hoch im Hils"