Drei dunkle Fichten:


Dort, wo drei dunkle Fichten stehen,
hoch oben auf des Hilses Grat,
wo kühl der Berge Winde wehen,
da endet dieser stille Pfad.
Mein Aug‘ kann kaum die Schönheit fassen,
den grünen Hils, die Bergeswelt.
Nie will von diesem Berg ich lassen,
der Grünenplan in Armen hält.

Ein sanftes Schwingen auf und nieder,
das grüne Tal, die grünen Höhn,
muß sie erwandern immer wieder,
um ihre Schönheit ganz zu sehn.
Das, was hier liegt zu meinen Füßen,
ist meiner Heimat schönes Bild.
Wo mich drei dunkle Fichten grüßen,
hat sich ein Traum von Glück erfüllt.

Text: E. Gerke
Melodie: Karl Bauer