Lied anhören:

Unser Heimatverein:


Schon viele Jahr´ ist es her.
Mancher weiß es schon nicht mehr!
Vor 40 Jahren da trafen sich hier
15 junge Leute beim Bier.
Einig war´n sie sich schon bald:
Pflegen wir Wiesen und Wald!
Die Heimat pflegen woll´n sie allgemein -
vielleicht in einem Heimatverein.

Den Heimatfreunden war klar –
wachsen mußt´ jetzt diese Schar!
Wie das gelingen konnt´, war nicht mehr schwer:
Ein Heimatverein mußte her!
Bald stand die Satzung bereit,
und danach war es soweit:
Schon 40 Jahre zum Wohl allgemein
gibt’s jetzt den Heimatverein.

Pflege von Gottes Natur,
Wandern durch Feld und durch Flur,
Pflege von Brauchtum – das war das Ziel
Mitglieder wollten sie viel.
Fernsehen und Kino gab´s nicht,
aber Bratschen mit Heringsgericht!
Ohne viel Werbung trat man bei uns ein -
in uns´ren Heimatverein.

Vieles gibt’s heute nicht mehr -
manches vermissen wir sehr.
So – zum Beispiel die Ecke von Keck -
für´ne Straße mußte sie weg.
Gasthaus Doershelf ist längst zu -
viele gute Seelen haben Ruh!
Die FCH ging vor zehn Jahren ein -
aber nicht der Heimatverein.

Auch die Epeda gib´s nicht mehr -
Tante Frohme liebten wir sehr:
An uns´re Moly, die früher hier fuhr -
denken wir mit Wehmut nur.
Und Günther Kirchner´s Melodie -
die-ie vergißt man hier nie.
Zwei Konsumläden die gingen längst ein -
nicht so der Heimatverein.


Brötchen bei Henze gibt’s nicht mehr!
Die mochten wir doch so sehr!
Aber noch Braunkohl für unseren Leib -
aber keine Brägenwurst von Geib.
Milch-Hischer, Schlieker, Bornemann,
Lucie Kuhn und Bäcker Brinkmann.
All´ diese Namen, die fallen uns ein,
bei „40 Jahre Heimatverein“.

Heut´ sind im Heimatverein
viele Gruppen in ihm vereint.
Die Gruppe „Miteinander“ singt voller Glanz -
andre pflegen Trachten-Volkstanz.
Wandergruppe und Theaterspiel -
Tanzkrümel gibt es ganz viel!
Andre setzen sich für Rastbänke ein -
alles im Heimatverein.

Und auch im Heimatmuseum
schauen wir uns sehr gern um.
Wie viele uralte Dinge man find´
Opa´s Motz und Wiegen vom Kind.
Unermüdlich sammelte sie -
Elfriede Brönnecke Schlie.
Viel Alltagsdinge für groß und klein
schenkten sie dem Heimatverein.

500 Mitglieder stark -
jeder pro Monat ´ne Mark.
Somit erschwinglich doch für jedermann -
denkt bitte alle daran!

Zukunft hat nur ein Verein:
Aktiv dabei muß man sein!
Hört alle her – wir laden euch ein:
Werd´t Mitglied im Heimatverein!

Wir wünschen zu diesem Fest -
uns allen das Allerbest!
Nachwuchs, der uns´re Idee weiterträgt -
und auch in Zukunft was bewegt!
Rat, Unterstützung und Tat,
auch von Verwaltung und Rat!
Dann wird die Zukunft gesichert wohl sein -
Für uns´ren Heimatverein!
Hebt Euer Glas nun und stimmt mit uns ein:
Es lebe der Heimatverein!

Text: Rolf Ahrens, 1995
Melodie: Gib einem Kind deine Hand