Grünes Braunkohllied:

 

Ich hab in meinem Garten

ein großes Grünkohlfeld

und seit dem letzten Sommer,

da hab ich es bestellt.

Dort wachsen viele Pflanzen,

erst schmächtig, zart und klein;

doch wenn sie erst mal größer sind,

dann schmecken sie ganz fein.

 

Grünen Braunkohl soll man essen,

denn zum Essen ist er da.

Und Braunkohl mit Brägenwurst

das schmeckt so wunderbar.

Ich habe es gegessen,

und ich hab mir gedacht:

Viel Braunkohl und die Brägenwurst,

eß ich bei Tag und Nacht.

 

Heut ist das gute Essen

schon lang mein Leibgericht.

Wenn´s auch nicht alle glauben,

es hält, was es verspricht.

Jeden Winter ruft mein Magen

nach Brägenwurst und Kohl;

und hinterher sag ich ganz laut:

Es schmeckt – ich fühl mich wohl!

 

Ich finde diesen Anlass

wie jedes Jahr famos.

Wenn laut der Braunkohlkönig ruft,

dann wandern wir gleich los;

und ziehen durch die Lande

trotz Regen, Schnee und Wind.

Wir freuen uns auf das Lokal,

wo´s Schmausen nun beginnt.

 

Melodie: Rote Lippen soll man küssen

Text: Jedermänner, Delligsen, 1997